Monero nach Hardfork anfällig wie nie

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Es geht um die extrem gesunkene Hashrate. Schaut man sich den aktuellen Chart an, lässt sich erkennen, dass die Hashrate nach dem durchgeführten Hardfork Anfang März kurzfristig um um ca. 85% einbrach und sich danach bei ca. 25% des pre-fork Niveaus festigte. Diese enorme Reduzierung der Hashrate macht die Digital-Währung für Anwender mit erhötem Sicherheitsbedürfnis, Monero, automatisch anfälliger für potentielle 51%-Attacken. Eine der Besonderheiten von Monero ist das CryptoNote-Protokoll auf dem er basiert. Der Grundgedanke darin ist es, der Community die Möglichkeit zu geben, Monero mit ganz gewöhnlicher Hardware, wie CPUs oder GPUs, zu minen.

Millionen- und Monero-Mann Ronaldo

Monero (XMR) ist einer der ersten Privacy Coins. Das Projekt existiert seit 2014. Monero zählt zu den Top15-Coins. Vor kurzem stand die Krypto-Währung im Rampenlicht, nachdem der Fußball-Star, Cristiano Ronaldo, auf seiner Webseite einen Miner installiert hatte, der die Besucher seines Webauftritts in Sachen Rechenpower und Strom abzockte, ohne das diese davon wussten. Der ehemalige Black-Hat-Hacker @sojuniter hatte dies seinerzeit entdeckt und darauf aufmerksam gemacht. Nun gibt es erneut Ärger im Paradies der Sicherheitsbedürftigen, nachdem CCN berichtet hatte, dass der zuletzt durchgeführte Monero-Hardfork einige Probleme mit sich bringen könnten. Das Minen geschieht zunehmend auch durch von ASIC-Miner. Man gab zu bedenken, dass durch eine zunehmende Anzahl von ASIC-Minern eine Konzentration von Hash-Power stattfindet. Dies könne schließlich zu einer Zentralisierung führen, die unerwünscht sei.

 

Bild: Pixabay Lizenz

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