Israel: ELOKA-Angriffe legen Funknetz lahm

Israel: ELOKA-Angriffe legen Funknetz lahm

Anfang März berichteten wir von einem Zwischenfall über Norwegen, bei dem ein Widerøe-Flug durch russische ELOKA in ernsthafte Schwierigkeiten geriet. Jetzt ist auch Israel von ELOKA-Angriffen betroffen. Ägyptisches Jamming stört seit drei Wochen Telefone in Israel, ägyptisches Militär blockiert den Empfang von Funk-Zellen im Süden des Landes. Israelische Militär- und Politikbeamte führen seit mehreren Wochen Krisengespräche mit den entsprechenden Gegenstellen in Kairo, bisher erfolglos.

Intensiv und andauernd

Am 21. Februar begannen die ägyptischen Streitkräfte den Empfang in Israel und im Gazastreifen zu stören. “Wir sprechen hier von einer sehr intensiven und andauernden Störung in einem Ausmaß, wie wir sie bisher noch nicht erlebt haben. Selbst die Palästinenser sind zu uns gekommen und haben uns um Hilfe in dieser Sache gebeten”, sagte ein israelischer Beamter zu Reuters. In Jerusalem und Nordisrael sind zudem noch Telefone gestört worden.

Handys und Kreditkarten

Besonders massiv treten die Störungen im Süden auf. Im Bereich Eschkol, der die Grenze zwischen Gaza, Ägypten und Israel bildet, ist es nahezu unmöglich geworden mit dem Handy zu telefonieren. Darüber hinaus sind Kreditkarten-Abrechnungssysteme in den Geschäften, die das Mobilfunknetz nutzen, fast vollständig außer Betrieb. Auch Landwirte, die ihr Handy zum Ansteuern ihrer Bewässerungssysteme nutzen, leiden unter den Angriffen.

Eine bestimmte Breite

Ägyptische Stellen bestätigten die ELOKA-Angriffe. Man wolle Terroristen stoppen und sie an der Kommunikation hindern. Man bestreitet, dass Israel das beabsichtigte Ziel der ELOKA-Angriffe (ELOKA bedeutet Elektronische Kampfführung) ist, aber man sehe, dass Terroristen im Grenzgebiet geschmuggelte SIM-Karten verwendeten, um sich mit israelischen Handy-Netzen zu verbinden, was bedeutet, dass wir möglicherweise gegen Frequenzbänder bestimmter Breite vorgehen müssen, erklärte man gegenüber Reuters.

Unangenehme Situation

Der israelische Minister für Kommunikation Ayoob Kara: “Ohne ins Detail zu gehen, zum ersten Mal haben wir im Süden eine unangenehme Situation.”

Bildquelle: PublicDomainPictures”, thx! (CC0 Public Domain)
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Andreas kann sicher erreicht werden auf Signal and WhatsApp unter +47 925 40 614, und sein PGP-Fingerabdruck für Email ist: BAEC 86CA DE3C B551 30C4 BBEF 9B8F AC25 8FBE F6E7.

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