So umgehst Du die Bezahl-Schranke von Steady mittels RSS-Reader

So umgehst Du die Bezahl-Schranke von Steady mittels RSS-Reader

Steady ist eine Berliner Software-Bude, die sich mit Bezahlschranken für Online-Magazine, Podcasts, Blogs und Newsletter anbiedert. Zu den vielleicht bekannteren Verwendern zählen der Postillion, BILDblog, Titanic, Perlentaucher, Krautreporter, Übermedien, Mimikama, Verfassungsblog, Reportagen.fm, oder theGrind. Wer sich das Geld für teuren Kasper-Content und linker Fake-News-Agitation sparen möchte, und trotzdem auf Inhalte zugreifen will, die oft nur wenig mit echtem Premium-Content zu tun haben, erfährt bei uns wie genau das geht.

Wo sich Willkür und Abzocke die Hand reichen

Man geht mit vollmundigen Versprechen in die Reklame: Verwandle Dein Medium in ein erfolgreiches Membership-Business! und Mit Steady machst Du Deine Leser, Hörer und Zuschauer zu zahlenden Mitgliedern. Wer sich dann entschließt mit Steady Teil dieser sogenannten Membership-Revolution zu werden, muß dem strengen Auge der links-grün versifften Macher-Machalla genügen. Selbst gut gemachte Online-Dienste erhalten nach wenigen Stunden ihr Aus. Begründung, man verstoße gegen irgend welche, nicht näher bezeichneten, Richtlinien. Man habe einen Tag Zeit, seinen Online-Auftritt neu zu gestalten. Dann könne man per Email eine neue Überprüfung beantragen. Wer dann nicht konform schreibt oder sonst irgendwie nicht gut genug ist, für die Überwacher, fliegt auf Nimmerwiedersehen raus. So erging es gerade einem kleinen Blog in Berlin. Die dahinter stehende Gruppe wollte ihre Serverkosten nicht länger vom eigenen Taschengeld berappen, aber Pustekuchen. Weniger schwer haben es dagegen notorische Linksaußenhetzer oder Seiten wie Mimikama. Hier spielen 492 Mitglieder satte 2.328 EUR pro Monat ein. Der Verfassungsblog nimmt seinen Mitgliedern ganze 4 EUR pro Monat ab.

Doch wer etwas tut – der hat’s gut

Wer sich das Geld sparen möchte, kann derzeit den RSS Reader: Reeder 3 von Silvio Rizzi für den Mac installieren. Und wer dies tut – der hat’s gut, denn der Reeder 3 umgeht die Bezahl-Schranken der Anbieter und gibt die Sicht auf den gesamten, oft aber immer noch schaurigen, Inhalt, der nicht selten doch nur geldaffinen Gutmenschen frei. So kannst Du den dahin geheuchelten Gemeinschaftsprojekten, die nach dem Motto verfahren: Sozialismus ist gut, solange wir daran verdienen können, ein Schnippchen schlagen, oder dich zunächst einmal davon überzeugen, dass der Zugang zu speziellen Interviews oder zu Exklusiv-Episoden eben doch nicht soviel wert ist, wie die Macher es gerne hätten und uns glauben machen möchten.

Screenshot Steadyhq.com
Screenshot Steadyhq.com

Reeder schlau oder Steady doof

Einen guten Namen machen sich die Möchtegern-Macher von Steady weder mit der versuchten Einflussnahme ihrer Politoffiziere auf  Seiteninhalte der Scene, noch mit Lücken in den Bezahl-Systemen, so groß wie Scheunentore, die dem geneigten Interessenten eben doch ohne Eintritt zu entrichten hinein lassen. Mit dem Reeder 3 ersparst Du Dir zudem noch den Aufwand für einen Crack, mit dem man, wie sonst üblich, die Bezahl-Schranke überwinden müsste. Wer nur den genannten RSS-Reader verwendet, merkt nicht einmal, dass das entsprechende Angebot eigentlich geschützt wurde. Ob dies auf die Fähigkeiten des Reeder-3-Programmierers oder der mangelnden Schutzfunktion der Steady-Software zurückzuführen ist, bleibt einmal dahingestellt.

Screenshot Steadyhq.com/de
Screenshot Steadyhq.com/de

Prost Mahlzeit

Fest steht, mit ihrer so genannten Bezahl-Schranke macht sich Steady keine Freunde, weder bei Usern, die entgegen der Werbung weit davon ab sind, gerne für besondere Inhalte zu bezahlen, noch bei Partnern die eben doch nur an Geld und nicht, wie oft vorgegeben, an der Gemeinschaft interessiert sind oder einer (oft fixen) Idee nachhängen. Und sollte sich herausstellen, das nur hole Spaßvögel oder linke Zecken Eintritt in die Welt des Aussperrens erhalten. Na dann Prost Mahlzeit!

Bildquelle Beitragsbild: NeONBRAND, thx! (CC0 1.0)

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Andreas kann auch relativ sicher über GnuPG-Mail erreicht werden. PGP PUBLIC KEY

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