Das Geschmeiß ist heiß oder der Angriff der Killerfliegen

Das Geschmeiß ist heiß oder der Angriff der Killerfliegen

Ist es Dir auch schon mal aufgefallen, dass es nach einem kleinen Spätsommerregen so viele kleine Fliegen und Insekten hat, die so lästig um Dich herum schwirren? Andauernd umkreisen sie einen, man hat sie ständig vor dem Kopf oder gar im Gesicht. Sie krabbeln auf Beinen und Füßen herum. Bei FKK-lern (den Anhängern der Freikörperkultur) verheddern sie sich sogar in den Arschhaaren. Dann wieder finden sich die lästigen Viecher auf der Glatze wieder, auf dem Bauch oder in Deinem Bierglas.

Verwesung in Bergisch-Gladbach

Jetzt gerade sammelt sich das Geschmeiß in den Kommentarspalten der Tarnkappe. Während die Beitragskadenz deutlich nachgelassen hat, schießen die Trolle in den Kommentarfeldern aus vollen Rohren. Ist das ein Abgesang? Und wenn ja, worauf? Ich denke Fliegen mögen totes Fleisch und sie fühlen sich deshalb bei der Tarnkappe besonders wohl. Vermutlich riecht es in der Redaktion in Bergisch-Gladbach nach Verwesung. Gerade bekommt Annika wegen des Käsegeruchs in der Glosse die Füße gewaschen. Vermutlich wegen der alten Schuhe in denen die Tarnkappe als Ganzes daherkommt. Gegenwärtig ist es so schlimm, dass sich sogar Hardcore-Trolle wie das Team Pennywise genötigt sehen den Käse der dort verzapft wird in Schutzhaft zu nehmen, inklusive Outing, versteht sich. #WTF!

Von Experten und Spezialisten

Trotz alledem arbeiten dort Experten, Spezialisten auf ihrem Gebiet, die im Grunde sehr genau wissen, was sie da tun. Weshalb also dieser Shitstorm? Offenbar gibt es Stammleser, die die Tarnkappe nicht lassen können, aber trotzdem unzufrieden sind. Und obwohl sie lauthals reklamierten und in kleinen Foren und ähnlichen Orten alles was sie unzufrieden machte rauf- und runterdebattierten. Doch es wollte einfach keine Besserung bei der Tarnkappe eintreten. Statt Enthüllungen gab es Bettelbriefe statt Fachbeiträge zu Internet, Technik und Design gab es Abstimmungen über Autoren und Rubriken. So fingen einige Leute an, die Kommentarfunktion zu entfremden und sie schrieben sich, auch nicht themenbezogen, ihren Frust von der Seele. Das war ihr gutes Recht. Sie schrieben und reklamierten beinahe stündlich. Es ging um das eine oder um das andere. Es gab nichts was irgend jemanden nicht auf den Wecker ging. Einzelbeiträge, Rubriken, Autoren. Kein Thema gab es, was nicht einen Kommentar wert war und über das man sich einmal nicht ärgern wollte. Es gab nichts was nicht irgend jemanden in der Nase stach und just in time zu einem Kommentar verhackstückt wurde. Die Trollkolonne wurde immer größer. Jeder der etwas zu bemängeln hatte, stänkerte und pöbelte gerade heraus, was ihn ärgerte. Dabei kannten sie keine Hemmungen. Das Geschmeiß setzte sich auf die Füße des Betreibers und sie steckten ihre Rüssel tief zwischen die Zehen. Sie kosteten immer etwas Käse mit dem Rüssel, und gingen dann weiter zum nächsten Zeh.

Dämlichkeiten und Gezänk

Wenn dann ein anderer laß, was da gestänkert und gepöbelt wurde, passte ihm das auch nicht. So setzte auch der sich an den Rechner und schrieb sich seine Wut von der Seele indem er einen Kommentar postete. Weil nun aber so viele ihren Senf abgaben, begannen sich die Unzufriedenen unter einander zu streiten. Bis dahin war man sich ja unter den Trollen wenigstens einig gegen wen man ins Feld zog. Nun allerdings waren auf einmal die anderen sie selbst. Somit war dann auch der letzte Rest Zufriedenheit dahin. Nicht einmal in Ruhe trollen konnte man mehr. Die Kommentarfelder unter jedem Artikel waren nun voll von Dämlichkeiten, Gezänk, allerlei Dummheiten und Gehässigkeiten. Man fand alles das, was ein angeblich so gebildeter Mensch so absondern kann, die Krone der Schöpfung stellte sich ein bitteres Armutszeugnis aus. Doch nichts änderte sich. Die Unzufriedenheit stieg ins Unermessliche. Als die etwas Schlaueren merkten, dass sie mit ihren Protesten nichts änderten, zogen sie aus nach Alternativen zu suchen.

Beste Ambrosia und Käse

Die Tarnkappe reagiert, übrigens gemeinsam mit Trollen, mit Beschimpfungen, das Geschmeiß solle sich gefälligst an Regeln halten. So auch Pennywise. Als ich das laß, wäre mir vor Lachen fast der Chardonnay aus der Hand gefallen. Doch habt ihr euch mal gefragt, warum Ihr eigentlich auf die Rüsseltiere einschlagt? Warum schlagt ihr wild Löcher in die Luft? Ihr droht Fliegen damit sie fliegen zu lassen? Ihr bekommt sie ja doch nicht zu fassen. Sie haben Euch doch nichts zuleide getan. Sie nahmen nur etwa vom Käse, den Ihr ja zu Hauf produziert habt. Fliegen folgen nur ihrer Natur, wenn es, wie in der Tarnkapperedaktion, irgendwo nach totem Fleisch riecht, zieht es sie dort hin. Ob Menschenpisse oder Hundekacke, bei der Tarnkappe ist eben immer etwas für sie dabei, basiert sie thematisch doch wohl auf dem großen Scheißhaufen der Internetpiraterie. Dabei war nie alles schlecht bei der Tarnkappe. Annika ist zum Beispiel eine echte Perle. Dem Geschmeiß ist es egal. Manchmal sitzt es eben auf einem großen Scheißhaufen am Piratenstrand, dann wieder fliegt es rüber zu einem Nachtisch im Restaurant Glosse. Da sitzen sie dann auf dem Tellerrand und genehmigen sich einige Schlucke bester Ambrosia.

Auf dem Scheißhaufen der Internetpiraterie

Und jetzt soll ausgerechnet der Gourmettempel zur Disposition stehen? Ist es nicht das Geschäftsmodell der Tarnkappe.info Fliegen, Kackerlaken und Ratten mit Abfällen zu füttern? Nur für das Geschmeiß ist die Tarnkappe der Garten Eden. Die nervigen Fliegen sind doch dankbare Kostverwerter. Egal was ihr bei der Tarnkappe verzapft, für das Geschmeiß ist alles ein Teller feinster Suppe. Egal ob von einem Hund hinterlassen, oder von einer Perle nach ihrem Ebenbild erschaffen. Und wenn nicht Alles breites Wohlgefallen auslöst, ist das doch egal, auch Ratten müssen ja schließlich von irgend etwas leben und zwischendurch darf es eben ruhig mal etwas besonderes geben. Wenn die Tarnkappe nach Antonia nun auch noch Annika verliert, hat sie als Ganzes verloren. Im Gegensatz zu Trollen kommt das Geschmeiß nicht um auf zweifelhafte Weise seine sogenannte Überlegenheit zu demonstrieren. Und schon wieder gibt es einen Kommentar. Hau ab du dämliches Scheißvieh! Noch ist die Glosse nicht gestorben.

 

 

Bildquelle: creozavr, thx!

 

                       

 

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Andreas kann auch relativ sicher über GnuPG-Mail erreicht werden. PGP PUBLIC KEY

 

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