Wer nach Neuseeland reist, lässt die Hosen runter oder kriegt auf den Sack

Wer nach Neuseeland reist, lässt die Hosen runter oder kriegt auf den Sack

Gleich bei der Ankunft in Neuseeland muss mit eingehenden Kontrollen, d.h. Durchsuchung des Gepäcks u. a. mit Spürhunden, sowie Durchleuchtung, gerechnet werden. Wer sich widersetzt, kriegt auf den Sack. Verstöße gegen die Einfuhrbestimmungen werden unnachgiebig mit Geld- (in der Regel mindestens 400,- NZ Dollar) und ggf. auch Haftstrafen oder Ausweisung geahndet, warnt das Auswärtige Amt in seinen Reisewarnungen. Besonders wird darauf hingewiesen, dass auch Laptops und andere elektronische Geräte durchsucht werden dürfen.

Auch Passwörter müssen herausgegeben werden

Laptops oder andere Datenträger dürfen vom neuseeländischen Zoll nach dem Customs and Excise Act 2018 zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden. Auch die Herausgabe des Passworts kann hierzu verlangt werden. Bei Verweigerung drohen Geldstrafen von bis zu 5.000 NZD!!! Also, wer unbedingt einen Laptop mitnehmen will, sollte tunlichst die Festplatten zu Hause lassen, soweit das bedingt durch die Bauart überhaupt noch möglich ist, und seine Daten nach Ankunft aus der CryptoCloud ziehen. Komprende Amigos?

Besitz belastet, aber nur ein wenig

Ich reise seit einiger Zeit mit meinem Macbook um die Welt. Es ist mein perfekten Begleiter. New York, Oslo, München, Berlin, für mich ist die Welt mein Zuhause und in meinem Zuhause brauche ich meinen Laptop. Ich arbeite ja schließlich über das Internet und habe auch noch Prinzipia.com, wo ich mich regelmäßig zu Wort melde. Ohne Laptop geht in meinem Fall gar nichts mehr. Aber möchte ich die darauf enthaltenen Daten wirklich preisgeben und mir bei der Gelegenheit auch gleich noch etwas einfangen? Die Antwort ist ein klares NEIN! 

Macbook oder Schreibblock

Mein Macbook ist mein teuerster Gegenstand auf Reisen, und wohl auch am zerbrechlichsten. Ständig muss man an ihn denken. Ich kann es leider nicht leugnen. Aber, wenn ich ihn zu Hause lasse, könnte er auch da geklaut werden. Also nehme ich ihn mit und fliege statt nach Australien lieber nach Thailand oder Mexico? Das ist auch keine Lösung. Ich hab’s! Ich nehme einen Schreibblock und einen Stift mit und lasse Euch einfach mal warten. Die Ausrüstung ist längst nicht so teuer und ein Verlußt wäre erträglicher und eine gemeinsame Blog-Auszeit könnten wir doch durchaus verschmerzen. Oder? Die auf einem Schreibblock enthaltenen Daten sind eher begrenzt, muten trotz Klarschrift kryptisch an und dürften für die Meisten kaum einen Sinn ergeben.

Vamos!

 

Bildquelle: Barni1, thx!

 

                       

 

Bitcoin: 3JYSrKGFrUL9FVGAyjvojh9oNEZAkeCnD7

Prinzipia: 3P27pFHpmKkuTpnYtdsg4rpvGRsUjLJpBbu

Stellar: GB2NVRODRMMUBITQ4Y4JHFTLSQYMVOURYGJ75JJ6CMUJPDBEIEDFU4AA

Andreas kann auch relativ sicher über GnuPG-Mail erreicht werden. PGP PUBLIC KEY

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