Trident Juncture – Deutschland schickt 8000 Soldaten nach Norwegen

Trident Juncture – Deutschland schickt 8000 Soldaten nach Norwegen

Achtung, die Deutschen kommen! Die Bundeswehr schickt 8000 Soldaten zum Nato-Manöver nach Norwegen. Im Oktober werden in Skandinavien die größten Millitärbewegungen seit dem Zweiten Weltkrieg stattfinden. Die Bundeswehr schickt 8000 Soldaten, etwa 100 Panzer und insgesamt mehr als 2000 Fahrzeuge. Damit zählt Deutschland zu den größten Truppenstellern bei der Übung Trident Juncture. Insgesamt werden mehr als 40.000 Soldaten aus etwa 30 Nato- und Partnerstaaten erwartet. Das von US-Streitkräften geführte Manöver soll vom 25. Oktober bis 7. November stattfinden.

An der Grenze

Die Nato hat ihre Übungen seit Beginn der Ukraine-Krise 2014 massiv ausgebaut. Die Manöver sollen auch zur Abschreckung Russlands dienen. Besonders die östlichen Nato-Mitgliedstaaten Polen, Estland, Litauen und Lettland sind seit der Ukrainekriese in Sorge. Norwegen hat eine direkte Grenze zu Russland. Damit steht man mit der diesjährigen Nato-Gefechtsübung Trident Juncture unmittelbar vor der Grenze des Krim-Aggressors.

Sapad

Moskau hatte mit dem Manöver Sapad in Weißrussland,  an der Grenze der Nato-Staaten Litauen, Lettland und Polen für Aufsehen gesorgt. Nach russischen Angaben waren 12 700 Soldaten beteiligt, nach westlichen Zählungen waren es 60.000 bis 80.000 Soldaten.

Trident Juncture

Bei Trident Juncture erwartet die Nato derzeit mehr als 40.000 Soldaten, etwa 120 Flugzeuge, 70 Schiffe und bis zu 10.000 Fahrzeuge. Dass die Bundeswehr so stark beteiligt ist liegt daran, dass sie ab Anfang 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der Nato übernimmt. Es werden mehrere tausend Soldaten der Panzerlehrbrigade 9 aus dem niedersächsischen Munster erwatet. Sie wollen nach jetzigem Stand 30 Leopard 2, etwa 75 Schützenpanzer der Typen Marder und Boxer sowie zehn Panzerhaubitzen mitbringen. Bayern schickt 1000 Gebirgsjäger aus Bischofswiesen.

Die Manöver der Nato und Russlands haben seit Beginn der Ukrainekriese deutlich zugenommen. Wie von uns berichtet, werden nach dem Ende der Gefechtübung im November nicht alle Truppenteile das Gebiet an der russischen Grenze auch wieder verlassen.

 

                                             

 

Bildquelle: Runemester, thx! (CC0 Public Domain)

Videoquelle: Youtube, thx! (Rheinmetall AG)

Andreas kann auch relativ sicher über uTox oder GnuPG-Mail erreicht werden. Tox ID: 5643321C2C09E129D74A94128A601004BC62637EF44ED767D07569153BCDCA4F696BB1C61C39 PGP PUBLIC KEY

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