Opera: Weltweit erster Webbrowser mit integriertem Crypto-Wallet für Android

Opera: Weltweit erster Webbrowser mit integriertem Crypto-Wallet für Android

Auf ihrem Blog stellt heute, am 11. Juli, Opera die Einführung einer Cryto-Wallet vor und wird damit zum weltweit ersten Browser-Anbieter, der eine Kryptowährungs-Wallet in sein Browser-Angebot integriert hat. Die Funktion “Crypto Wallet” ist derzeit nur als private Betaversion des Opera für Android-Browsers verfügbar. Benutzer, die sich für diese private Beta anmelden möchten, können dies auf dieser Seite tun oder diesem Link folgen.

Opera will das Internet der Zukunft zugänglicher machen

Diese neue Kryptowährungs-Wallet integriert sich in die Ethereum Web3-API, das heißt, sie ist kompatibel mit der neuesten Version der Ethereum-Plattform, unterstützt somit alle ERC20 Token, aber auch Sammelobjekte, wie CryptoKitties, wobei zukünftige Versionen zudem weitere ERC721 Token mit aufnehmen sollen. Opera plant eine Erweiterung der Wallets, um in Zukunft mehr Kryptowährungen, wie Bitcoin und Litecoin, einzufügen.

Der Produktmanager Charles Hamel hebt hervor, indem Opera “der erste große Webbrowser wird, der für das Web 3.0 offensteht”, macht er “das Internet der Zukunft zugänglicher”.

Einfache und sichere Gestaltung der Wallets

Charles Hamel, informiert: “Bei typischen Wallets muss der Benutzer PIN-Codes oder Passwörter erstellen. Opera verlässt sich stattdessen auf die sichere Systemsperre von Android, um Transaktionen zu signieren, damit Benutzer keine neuen Codes für die Nutzung der Wallets erstellen müssen. Nur so ist uns klar: Dies ist eine benutzergesteuerte Wallet, was bedeutet, dass die Schlüssel, die die Gelder und Vermögenswerte kontrollieren, auf dem Smartphone des Benutzers und nirgendwo sonst sind.” Er fügt hinzu, dass das Unternehmen keinerlei Zugang zu den Smartphones hat.

Speicherung von Private-Keys auf dem Smartphone

Während bestehende Dapp-Browser und -Erweiterungen allen besuchten Websites eindeutig identifizierbare Wallet-Informationen zur Verfügung stellen, was das Risiko von Tracking- oder Phishing-Angriffen erhöht, fragt die Opera-Wallet stattdessen nach der Erlaubnis des Benutzers für jede Seite, die Wallet-Informationen anfordert, bevor sie veröffentlicht werden, ähnlich wie bereits bestehende Web-Berechtigungen funktionieren, wie Geolokalisierung, Kamera- oder Dateisystemzugriff. Auch die Private-Keys werden ausschließlich auf dem Smartphone der Nutzer gespeichert und „nirgendwo sonst“.

Einfach per App mit Kryptowährung bezahlen

Zusätzlich zu der Möglichkeit, Geld von Wallet zu Wallet zu senden und mit Dapps zu interagieren, unterstützt Opera jetzt Online-Zahlungen mit Kryptowährung, bei denen der Händler-Support bereits existiert. Benutzer, die für ihre Bestellung mit Cryptocurrency bei Coinbase Commerce-fähigen Händlern bezahlen möchten, werden in einem Zahlungsanforderungsdialog nach ihrer Unterschrift gefragt. Die Zahlung wird dann direkt vom Browser signiert übertragen. Auch wenn die derzeitige Auswahl an Händlern, die Kryptowährungen akzeptieren, sehr begrenzt ist, werden Kryptowährungszahlungen in naher Zukunft ganz sicher beliebter werden, da Krypto-Wallets einfacher zu verwenden und zu verstehen sind.

Charles Hamel meint: “Wir hoffen, dass dies den Übergang der Kryptowährungen von Spekulation und Investitionen hin zu tatsächlichen Zahlungen und Transaktionen in dem täglichen Leben unserer Nutzer beschleunigen wird.”

Bisher keine Pläne für Opera Desktop

Opera hat nicht auf Pläne hingewiesen, die Wallet-Funktion auf ihren Desktop-Browser zu erweitern. Das Unternehmen wartet wahrscheinlich auf Ergebnisse des privaten Betaprogramms, bevor es beschließt, die Wallet anderen Plattformen hinzuzufügen.

Bildquelle: WorldSpectrum, thx! (CC0 Public Domain)

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