DomainFactory: Hacker fallen sensible Kundendaten in die Hände

DomainFactory: Hacker fallen sensible Kundendaten in die Hände

Auf den Webhoster Domainfactory, einer Host-Europe-Tochter, wurde bereits schon vor einigen Tagen ein Hackangriff verübt. Während einige Betroffene die Tatsache schon lange in den sozialen Medien, wie Twitter, bekannt gegeben haben, hat das Unternehmen selbst sich erst gestern über den Vorfall in einer Stellungnahme geäußert sowie seine Kunden per E-Mail benachrichtigt.

Der Hacker machte am Wochenanfang auf sich selbst aufmerksam, indem er im Support-Forum der Firma postete, einen Einbruch in die Kundendatenbank des Unternehmens verübt zu haben. Als Beweis fügte er einige interne Datensätze bei, die sofort auch von einigen Usern bestätigt und als die eigenen identifiziert wurden. In seiner Erklärung gab der Hacker bekannt, er wollte mit seiner Aktion nur die Daten eines ganz bestimmten Kunden erbeuten, der ihm angeblich einen siebenstelligen Geldbetrag schulden würde.

DomainFactory bestätigte nun den Vorfall und sie geben an, eine detaillierte Untersuchung eingeleitet zu haben. Dabei stellten sie fest, dass von einer externen Partei unbefugt Kundendaten abgerufen wurden. Die Sicherheitslücke wurde zwischenzeitlich geschlossen. Man habe jetzt zudem die Sicherheit erhöht, um künftig vor unberechtigtem Zugriff sicher zu sein. Sie forderten aktuell die Kunden dazu auf, ihre DomainFactory-Passwörter zu aktualisieren.

Zu den erbeuteten Daten gehören:

  • Kundenname,
  • Firmenname,
  • Kundennummer,
  • Anschrift,
  • Telefonnummer,
  • DomainFactory Telefon-Passwort,
  • Geburtsdatum,
  • Bankname und Kontonummer (z.B. IBAN oder BIC),
  • Schufa-Score

Da auch dem unbekannten Hacker die Bankdaten in die Hände gefallen sind, weist DomainFactory in der E-Mail darauf hin, dass es möglich wäre, dass jemand sich der Identitäten annimmt und Geld von den Bankkonten abbuchen könnte. Die Kunden werden aufmerksam gemacht, die Kontenbewegungen zu kontrollieren. Bei ungewöhnlichen Abbuchungen sollte auch die Polizei eingeschalten werden.

Bildquelle: geralt, thx! (CC0 Public Domain)

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